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ROLLSTUHLCLUB VORARLBERG

Das Race Across America 2006 war Geschichte. Es war Zeit für eine neue Herausforderung!

Der Rollstuhlclub ENJO Vorarlberg nahm ein neues ehrgeiziges Abenteuer in Angriff – das Race Across Australia – nonstop quer durch den fünften Kontinent, von Perth im Westen des Landes geradewegs in die wunderbare Weltmetropole Sydney am anderen Ende.

Wiederum waren die Rollstuhlsportler des RC ENJO Vorarlberg – wie damals beim Race Across America – die weltweit ersten Athleten welche dieses Rennen mit ihren Handbikes überhaupt in Angriff nahmen und schlussendlich auch erfolgreich bewältigten.

Philipp Bonadimann, Thomas Bechter, Jürgen Egle, Wolfgang Wimmer und ihr 22-köpfiges Betreuerteam trotzten der enormen Hitze unter Tags, den eisigen Temperaturen im Outback Australiens, den sehr widrigen Straßenverhältnissen, den ewig scheinenden Geraden, dem Schlafmangel und dem ständigen Gegenwind. Ein Grenzgang im physischen und mentalen Bereich. 154 Stunden höchste Konzentration, ständig in Bewegung, leben auf engstem Raum und sehr wenig Schlaf.

Das Team beendete das Rennen mit einer neuen Weltrekordzeit von 6 Tagen 10 Stunden 42 Minuten und 32 Sekunden nach exakt 4.031 km und 13.072 Höhenmeter. Damit wurde der bis dato gültige Weltrekord von Langstreckenradprofi Gerhard Gulewicz (AUT) von 7 Tagen 8 Stunden 49 Minuten um fast einen Tag unterboten.

Das Race Across Australien-Team umfasste 26 Personen, die alle unterschiedliche Funktionen hatten. Jede Position (Masseur, Fahrer, Koch, Arzt etc.) musste doppelt besetzt werden, da das Rennen, ohne jegliche Unterbrechung, im 24h-Rhythmus durchgefahren wurde.

Auf den gesamten 4.031 km und 13.072 Höhenmeter, quer durch ganz Australien, begleiteten uns zwei Wohnmobile, zwei Following-Cars, ein LKW, das Presseauto und das Auto mit dem ORF-Kamerateam. Gefahren wurde mit Teams. Jedes Team bestand aus zwei Sportlern und einem Following-Car, welches sich permanent hinter dem Sportler befand und ihn auf dem richtigen Kurs hielt, sowie einem Wohnmobil als Basisstation. Während sich immer nur ein Sportler auf der Strecke befand, ruhten sich die anderen im Following Car oder im Wohnmobil aus, wurden massiert und betreut um sich so für ihren nächsten Einsatz vorzubereiten.

Insgesamt gab es in den 6 Tagen und 10 Stunden 167 Wechsel zwischen den Handbikern. Die durchschnittliche Schlafzeit lag bei zwei Stunden pro Tag. Jeder Sportler legte pro Tag ca. 155 km zurück. Somit ergab sich eine Teamleistung von ca. 620 km pro Tag. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 26,06 km/h.

Alle detailierten Informationen zum Race Across Australien 2010 findest du auf unserer offiziellen Homepage!

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